Römisches Pizzabrot
Eine Kooperation mit den Vorarlberger Nachrichten.
Ich zaubere heute in meiner Backstube ein herrlich knuspriges römisches
Pizzabrot mit zartem Prosciutto und cremiger Burrata. Das sommerliche Rezept
wird mit frischer Tomatensauce, würzigem Rucola und einem feinen Schuss
Olivenöl veredelt – perfekt für laue Sommerabende. Jeder Bissen bringt ein
Stück italienisches Lebensgefühl direkt auf den Teller.
Was man braucht?
für zwei Pizzabrote
Vorteig
120
g Wasser (kühl)
1 g
Hefe
120
g Weizenmehl 700
Teig
200
g Wasser + 30 g
370
g Weizenmehl 700
4 g Bio-Hefe
10 g Salz
Vorteig
150 g Tomatensauce
1
TL italienische Kräuter
Olivenöl
2 Kugeln Burrata
10 Scheiben Prosciutto crudo
Parmesan
Basilikum
Rucola
Wie es geht?
Am
Vortag
Für
den Vorteig werden das Wasser und die Hefe genau abwogen und in einer
Rührschüssel miteinander
verquirlt. Das Mehl wird hinzugefügt und alles wird rasch mit einem Kochlöffel zusammengerührt.
Den Vorteig lässt man gut abgedeckt nun bei Raumtemperatur über Nacht gären. Der
Vorteig (auch Poolish genannt) bewirkt, dass der Teig dehnbarer wird, Brote
länger frisch bleiben und ein mildes und vielschichtiges Aroma im Brot
entsteht.
Am
Backtag
Das
Wasser, das Weizenmehl und der Vorteig werden in eine Rührschüssel gegeben und
per Küchenmaschine oder von Hand ca. 1 Minuten langsam geknetet. Anschließend
lässt man den Teig ca. 20 Minuten rasten. Die Art der Vorstufe nennt sich
Autolyse. Stärke und Eiweiß im Mehl verquellen und das Gluten im Mehl
entwickelt sich zu langen Strängen, die dem Teig deutlich mehr Struktur und
Zusammenhalt geben.
Anschließend
wird das Salz, die Hefe und die 30 g Wasser hinzugefügt und der Teig wird
erneut 8 Minuten langsam und 2 Minuten schnell zu einem glatten Teig
kneten. Der Teig ist eher weich, er
sollte sich aber vom Schüsselrand vollständig lösen.
Danach
formt man den Teig zu einer Kugel und lässt ihn am besten in einer eckigen
Form/Wanne zugedeckt ca. 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen. Nach 30 Minuten
wird der Teig gedehnt und gefaltet (hochziehen und einschlagen – von allen vier
Seiten). Dieser Vorgang wird nach einer Stunde noch einmal wiederholt. Das
Aufziehen des Teiges sorgt für mehr Stabilität im Gebäck.
Der
Teig wird auf eine mit Hartweizengrieß bemehlte Arbeitsfläche gestürzt. Nun
wird der Teig mit Hilfe einer Teigkarte vorsichtig in zwei gleich große
längliche Stücke geteilt. Mit den Fingern werden die Stücke etwa auf
Backblechlänge gezogen. Es ist wichtig, den Teig nicht auszurollen, sondern nur
mit den Fingerspitzen leicht zu drücken, damit die Luft im Teig bleibt. Die
Teigstücke werden mit Hilfe von zwei Teigkarten auf ein Backpapier gehoben und
sie werden etwa 20 Minuten zugedeckt rasten gelassen.
Den Backofen kann man zwischenzeitlich auf 240°C Ober-
und Unterhitze vorheizen.
Die
Tomatensauce wird mit den Kräutern vermischt und beides wird auf den Teig
gestrichen und mit Olivenöl beträufelt. Anschließend werden die Brote für ca.
15 bis 18 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geschoben. Die Burrata wird
in kleiner Stücke geteilt und auf den noch warmen Broten verteilt, ebenso der Prosciutto
crudo. Zum Abschluss werden die Brote mit Basilikum, Parmesan und Rucola
bestreut und serviert.
Eine Kooperation mit den Vorarlberger Nachrichten.


















































































Laugenbagels















































Feiner Eierlikörkuchen








