Vanille-Kokos-Törtchen
Eine Kooperation mit den Vorarlberger Nachrichten.
Ich backe heute einen Klassiker aus dem Vorarlberger Oberland: ein Vanille-Kokos-Törtchen. Ein knuspriger Mürbteigkeks als Boden, gefüllt mit einer zartschmelzenden Vanillecreme. Ummantelt von feiner Schokolade und veredelt mit aromatischen Kokosflocken. Cremig, knusprig und herrlich ausgewogen – eine ideale Köstlichkeit für die Faschingszeit.
Was man braucht?
für ca. 20 Törtchen
Teig
180 g kalte Butter
300 g Weizenmehl 700
5 g Backpulver
100 g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
Vanillecreme
400 g Milch
100 g Sahne
120 g Staubzucker
6 Eigelb
40 g Maisstärke
1 Vanilleschote
100 g kalte Butter
Dunkle Schokoladenkuvertüre
Kokosflocken
Wie es geht?
Die kalte Butter wird in kleine Würfel geschnitten. Anschließend mit dem Mehl, dem Backpulver, dem Staubzucker, dem Vanillezucker, dem Salz und dem Ei in einer Rührschüssel vermengt, bis feine Streusel entstehen. Dann wird alles zu einem glatten und geschmeidigen Teig verknetet. Der Teig wird gut abgedeckt für ca. eine Stunde in den Kühlschrank gelegt.
Der Teig wird auf eine bemehlte Arbeitsfläche gelegt und ca. 3 mm dick ausgerollt. Damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt, wird zwischendurch mit einer Palette unter die Teigplatte gestrichen. Mit einem runden Ausstecher (Durchmesser 8 cm) wird der Teig nun ausgestochen. Die Kekse werden auf ein vorbereitetes Blech gelegt und für ca. 10 Minuten an die kalte Luft gestellt.
Den Backofen kann man zwischenzeitlich auf 170°C Umluft vorheizen.
Anschließend kommen die kalten Kekse in den heißen Backofen und werden für ca. 10 Minuten gebacken. Sie sollten dabei keine Farbe annehmen. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit wird die Vanillecreme hergestellt. Die Eigelbe werden mit dem Puderzucker mit einem Handmixer schaumig gerührt. Die Vanilleschote wird ausgekratzt und das Mark gibt man gemeinsam mit der Stärke zur Eigelbmasse. In einem Topf wird die Milch mit der Sahne aufgekocht. Sobald die Masse warm ist, werden ein paar Esslöffel davon in die Eigelbmasse gegeben und gut untergerührt. So wird ein Ausflocken der Creme verhindert. Anschließend wird die komplette Eigelbmasse unter die Milch gerührt. Sie wird so lange gerührt, bis sie eingedickt ist. Anschließend lässt man die Creme ein wenig auskühlen und gibt dann stückchenweise die kalte Butter dazu. Alles zu einer cremigen Masse rühren und am besten im Kühlschrank kalt werden lassen.
Die Kuvertüre wird fein gehackt und in einer Schüssel über einem Wasserbad geschmolzen. Die Hälfte der runden Mürbteigkekse werden in die Kuvertüre getaucht und trockenen gelassen.
Nun werden die Keksböden mit der Vanillecreme bestrichen und mit je einem Deckel zusammengesetzt. Die Seiten werden dabei mit einem Messer glattgestrichen. Die Kokosflocken werden in einen Teller gefüllt und die zusammengesetzten Kekse werden darin seitlich gerollt.
Die Törtchen lassen sich wunderbar einfrieren. Wer keine Lust auf’s Backen hat, der kann sich ein solches Törtchen auch bei der Bäckerei Münsch in Nenzing kaufen.
Eine Kooperation mit den Vorarlberger Nachrichten.


















































































Laugenbagels











































